Wer sich dafür entschieden hat, sich in einem Verein ehrenamtlich zu betätigen, der braucht neben Schaffenskraft, gutem Willen und manchmal viel Zeit, auch einen guten Toner. Denn immer wieder kommt es vor, dass gewisse Sachen ausgedruckt werden müssen und meistens ist es billiger, dies privat zu erledigen, anstatt in eine Druckerei zu gehen. Als Beispiel könnte man nun einmal einen Gesellschaftsverein nehmen, wie zum Beispiel einen Schützenverein. Hier muss sogar ziemlich oft etwas ausgedruckt werden.
Angefangen bei Einladungen an die Mitglieder zu verschiedenen Versammlungen, dann werden in einem Schützenverein auch immer wieder Schießabende veranstaltet. Auch hierzu müssen die Menschen eingeladen werden, natürlich mit einer selbst gemachten, persönlichen Einladung. Oftmals braucht man auch noch Urkunden, die den Sieger noch jahrelang an eine gelungene Veranstaltung erinnern sollen. Der Schriftführer wird auch ziemlich oft den Drucker betätigen müssen. Bei ihm gilt es Protokolle auszudrucken, genauso wie Mitgliederlisten und Adresslisten derselbigen. Schließlich muss man ja auch immer auf dem aktuellen Stand sein, was seine Mitglieder betrifft. Macht man dies alles selbst, ist so ein Toner immer ganz schön schnell leer.
Ein weiteres Beispiel wäre eine kleine Partei, beziehungsweise besser gesagt, ein Ortsverband einer Partei. Auch dies entspricht eigentlich eher einem Verein, nur eben mit politischem Hintergrund. Auch in einem Ortsverband wird der Toner relativ oft belastet. Es gilt auch hier Mitgliederlisten und dazugehörige Adresslisten auszudrucken, Einladungen zu Generalversammlungen werden ebenfalls selbst ausgedruckt, genauso wie Einladungen zu allen anderen Versammlungen, die so ein politischer Ortsverband im Laufe eines Jahres abhalten muss. Schließlich muss man sich ja auch immer wieder treffen, um sein weiteres Vorgehen, zum Beispiel als Opposition im Gemeinderat, zu bestimmen. Auch der alljährliche Kassenbericht wird nach wie vor ausgedruckt.
Sehr häufig beansprucht werden Toner und Co sicher in einem Tourismusverein. Hier werden nicht nur Rechnungen für Touristen ausgedruckt, sondern, und das macht sicherlich den Löwenanteil aus, die gesamte Infopost, Prospekte und Flyer, die im Laufe eines Jahres an die Urlaubsgäste verschickt werden. Große Tourismusvereine geben diese Aufträge sicherlich an eine Druckerei weiter. Viel zu groß ist der Aufwand, wenn sie dies alles selbst drucken müssten. Vereine kleinerer Gemeinden müssen aber selbst Hand anlegen. Meist ist ein Auftrag an eine Druckerei nicht im Budget enthalten.
Da kommt es billiger, wenn man seinen eigenen Toner ein wenig belastet. Natürlich muss man dann auch noch einen Freiwilligen finden, der zum Einen die ganzen Werbebroschüren gestaltet und zum Anderen dann auch noch die Zeit aufbringt, zu warten, bis alles ausgedruckt ist und gefaltet und verschickt werden kann.
